Virtuelle Produkte und Unterprodukte
Beschreibung über Haupt- und Unterprodukte und virtuelle Referenzen.

 

Übersicht:

 

 

 

Produkte und Unterprodukte

Es kann sein, dass Sie Artikel in das System einpflegen wollen, welche streng genommen lediglich Variationen von Unterprodukten sind. So könnten Sie zum Beispiel einen Pullover in verschiedenen Farben und Größen zum Verkauf anbieten und für jeden Pullover einen Artikel in cludes hinterlegen, wodurch allerdings die Anbindung zum sogenannten Stammartikel oder Hauptprodukt verloren geht. cludes unterscheidet zwischen drei Produkttypen, die hier kurz erläutert werden:
  • Hauptprodukt: Ein selbstständiger Artikel, auf den sich keine weiteren Unterprodukte beziehen und der für sich alleine steht.
  • Hauptprodukt mit Unterprodukt: Ein virtueller Artikel, auf den sich ein oder mehrere Unterprodukte beziehen können. Er existiert nicht in der Realität, fasst aber bestimmte Daten, die für alle Unterprodukte gelten sollen, zusammen.
  • Unterprodukt: Ein Produkt, welches von einem Hauptprodukt in einer oder mehreren bestimmten Eigenschaften variiert.

 

So ist ein Hauptprodukt beispielsweise ein grüner Pullover Größe M, der einen eigenständigen Preis und eine eigene Beschreibung besitzt, wobei ein Hauptprodukt mit Unterprodukten lediglich einen Preis und eine Beschreibung, nicht aber eine Farbe oder Größe besitzt und somit nicht gelistet werden kann. Sie können in cludes nun zwei Varianten mit Bezug auf den virtuellen Pullover erstellen, in denen jeweils die Wert "Grün/M" und "Blau/S" hinterlegt sind.
 
Unterprodukte und virtuelle Produkte sind sehr hilfreich, da Sie mit wenigen Klicks den Bezug zwischen einem virtuellem Artikel und seinen Unterprodukten einsehen können. Lassen Sie sich wie im Abschnitt "Produkte bearbeiten" beschrieben einen virtuellen Artikel anzeigen und klicken Sie auf die Registerkarte "Produktdaten". cludes listet Ihnen alle Unterprodukte auf, die sich auf den Artikel beziehen, und zeigt Ihnen die verschiedenen Variationen, mit denen diese aufwarten, an. Der Name von Unterprodukten in cludes ist der Name der Variante (z.B. "Größe: ") plus dem Wert ("XXL'") – bei mehrdimensionalen Varianten (mit mehreren Werten, die sich unterscheiden) werden alle Variationen durch eine Pipe ("|", keinen Slash "/" oder Backslash "'") getrennt (z.B. "Größe: XXL|Farbe: Blau|Stoff: Baumwolle").

 

 

Wenn Sie Unterprodukte anlegen wollen, brauchen Sie zuerst ein Hauptprodukt, welches Sie in ein virtuelles Produkt umwandeln wollen. Lassen Sie sich die Registerkarte "Zusatzoptionen" Ihres gewünschten Produkts, wie im Abschnitt "Produkte bearbeiten" beschrieben, anzeigen und wählen Sie, je nachdem, ob Sie wenige oder viele Varianten anlegen wollen, die Schaltfläche "Unterprodukt hinzufügen" oder "Viele Unterprodukte hinzufügen", aus.

 

 

Wenn Sie auf "Unterprodukt hinzufügen" klicken, wird ihnen ein Formular zur Erstellung eines Unterproduktes angezeigt.

 

 

 
Dieses beinhaltet folgende Werte:
  • Variation: Der Name des Unterproduktes. Wie oben beschrieben, muss dieser aus dem Namen der Variation, einem Doppelpunkt und dem Wert der Variation bestehen.
  • Lagerbestand: Der Lagerbestand des Unterproduktes.
  • Lagerposition: Die Lagerposition des Unterproduktes.
  • EAN: Die EAN des Unterproduktes. Für gewöhnlich ist diese identisch mit der des Hauptproduktes.
  • Automatischer Feldabgleich: Sorgt dafür, dass das Unterprodukt die Daten des Hauptproduktes zugewiesen bekommt, bei denen es sich nicht um variantenbezogene Werte handelt. Später können Sie diese Informationen des Unterproduktes ändern, wobei allerdings das Häckchen in diesem Feld wieder gelöscht werden muss.

 

Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Unterprodukt anlegen" wird das Unterprodukt in cludes angelegt.
 
Wenn Sie direkt mehrerer Unterprodukte anlegen wollen und auf die Schaltfläche "Viele Unterprodukte anlegen" klicken, erscheint ein anderes Menü, in dem Sie schnell alle möglichen Unterprodukte aus der Angabe von Variationennamen und -wert erstellen können.

 

 

Folgende Felder werden beim Erstellen verwendet:

  • Variantenname: Der Name einer Variante, die erstellt werden soll.
  • Variantenwert: Alle möglichen Werte für diese Variante, die mit einer Pipe ("|") voneinander getrennt werden.
  • "+"-Feld: Hiermit lässt sich eine weitere Varianteneinstellung hinzufügen, für den Fall, dass Sie mehrdimensionale Unterprodukte erzeugen wollen.
  • Erzeugen: Erstellt alle möglichen Unterprodukte mit den Werten aus dem "Varianten eingeben"-Feld, und übernimmt Standartwerte für diese.
  • Varianten anlegen: Speichert die in der Tabelle angezeigten Unterprodukte ab.

 

 

Automatischer Feldabgleich

Der automatische Feldabgleich setzt automatisch Felder der Varianten mit denen des Hauptproduktes gleich, die das Produkt beschreiben. Sie können diesen im Unterprodukt im Reiter "Erweitert" aktivieren / deaktivieren indem Sie den Haken bei "Automatischer Feldabgleich" setzen / entfernen.

Ist dieser aktiviert, werden folgende Produktdaten vom Hauptprodukt übernommen und können im Unterprodukt nicht geändert werden:

  • Hersteller
  • Marke
  • Beschreibung
  • Versandgruppe
  • Attributset
  • Lieferant
  • Besteuerung
  • Gewicht
  • Produktgewicht
  • Produktgewichtseinheit
  • Mindestbestand für Hauptlager

 

 

 

Virtuelle Referenzen oder Bundles (Stücklisten-Artikel)

Unter Umständen möchten Sie auch Artikel anlegen, die lediglich Pakete von anderen Produkten sind, wie zum Beispiel ein Paket Pullover mit 10 Exemplaren zu einem speziellem Preis und mit einer speziellen Produktbeschreibung. Dafür steht Ihnen das Erstellen von virtuellen Referenzen zur Verfügung.
 
Generell unterscheidet cludes zwischen einfachen virtuellen Artikelkopien sowie Bundles. Bei einer einfachen virtuellen Referenz können Sie einen Artikel unter einem anderen Namen oder in einer abweichenden Stückzahl anbieten. Beispiele:
 
Hauptartikel: Universal USB Netzteil
  • 1. Kopie: Netzteil für Handymarke A
  • 2. Kopie: Netzteil für Handymarke B
  • 3. Kopie: Netzteil für Tablet C
  • 4. Kopie: 5er Pack Universalnetzteil

Bei der erstellen einfacher Referenzen geben Sie jeweils die Produktnummer und Stückzahl an auf die sich das Produkt bezieht. Im Beispiel 1-3 geben Sie außer der Referenz zum Hauptprodukt die Stückzahl 1 an.

Wie im Abschnitt "Anlegen und importieren Ihrer Produkte" angesprochen wurde, besteht die Möglichkeit, beim Erstellen eines Produktes dieses als eine virtuelle Referenz anzulegen. Nach der Anlage der virtuellen Referenz können Sie diese Daten unter "Produktdaten" im unteren Abschnitt editieren.
 
Als Alternative zu den o.g. einfachen Referenzen bietet cludes Ihnen auch die Anlage von Bundles an. Bundles sind Setartikel die aus mehreren Bestandteilen bestehen. So können Sie z.B. ein Set aus 5 verschiedenen Artikeln erstellen mit jeweils unterschiedlichen Stückzahlen. Bei einem Kauf erscheint für den Kunden nur das Bundle-Hauptprodukt auf der Rechnung. Auf der Pickliste dagegen erscheint nicht das Hauptprodukt sondern nur die enthaltenen Einzelprodukte.
 
Sowohl bei einfachen virtuellen Referenzen oder komplexeren Bundles kann der Bestand nicht editiert werden, da dieser vom System automatisch berechnet wird. Sowohl Bundles auch auch einfache Referenzen erscheinen Gelb in cludes.
 
Eine Kombination beider Produktypen (d.h. Artikel ist einfache Referenz + Bundle) ist nicht zulässig.

 

 

Folgende Felder sind dabei entscheidend:
  • Produktdaten von folgendem Produkt übernehmen: Die cludes-PDT-Nummer des Produktes, auf das die virtuelle Referenz verweisen soll.
  • Virtuelle Referenz erzeugen: Muss gesetzt sein, da sonst ein normales Produkt erzeugt und der Wert aus "Anzahl" ignoriert wird. Wenn sich in "Produktdaten von folgendem Produkt übernehmen" eine PDT-Nummer befindet, wird der Artikel einfach kopiert.
  • Anzahl: Beschreibt die Anzahl an Artikeln, die das Produkt repräsentieren soll.
Alternativ können Sie die Einstellungen nach dem Erstellen ändern, indem Sie in der Registerkarte "Produktdaten" Ihres Produktes (Beschreibung hier) die PDT-Nummer im Feld "Produktreferenz" und die Produktmenge, die das Produkt referenzieren soll, modifizieren.

 

 

Wichtig: Virtuelle Referenzen dürfen nur auf Haupt- oder Unterprodukte zeigen, aber niemals:

  • auf HMU-Artikel
  • auf sich selbst
  • auf ein Produkt, welches selber eine virtuelle Referenz ist

 

FAQ zu virtuellen Referenzen/Bundles

Welche Pflichfelder müssen bei virtuellen Referenzen gesetzt werden?

Virtuelle Referenzen/Bundles werden wie eigenständige Produkte zu den Verkaufskanälen übermittelt. Es sind daher die selben Felder anzugeben, die für die jeweilige Plattform benötigt werden.

 

Wie kann ich den Unterschied zwischen einer virtuellen Referenz und dem Hauptprodukt erkennen?

Eine virtuelle Referenz oder Bundles erscheinen Gelb in cludes (z.B. in der Produktliste). Unter Produktdaten (in den Produktstammdaten) im unteren Bereich können die Verknüpfungen eingesehen und geändert werden.

 

Kann eine virtuelle Referenz auch ein Amazon FBA Artikel sein?

Der verknüpfte Artikel kann ein FBA-Artikel sein - die virtuelle Referenz selbst nicht.

 

Kann eine virtuelle Referenz auch auf einen Variantenartikel zeigen?

Das ist möglich, sofern sich die Referenz direkt auf das Unterprodukt bezieht. Eine Verbindung zum Hauptartikel der Varianten ist nicht möglich.